McLaren 12C – britische Formel 1 Technik darf unartig sein

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Flügentüren machen keinen Sinn. Sie sind weder praktisch noch besonders gut zu bauen. 625 PS einem Automobil sind völlig unnötig. Aber das breite Grinsen auf den Lippen, wenn der McLaren 12C losheult, ist jeden Cent wert.

Die britische Sportwagenschmiede hat mit dem McLaren 12C ein Geschoss mit Straßenzulassung gebracht, das seinesgleichen sucht. Das Supercar punktet nicht mit Nüchternheit und Perfektion wie ein deutschen Fabrikat, sondern mit seinem Charakter.

Spaltmaße oder 1000 technische Verstellmöglichkeiten interessieren hier niemanden. Wenn sich die Flügeltüren öffnen, scheint Magie aus den Cockpit bis in die Fingerspitzen des Fahrers zu fließen, es ist die Magie der Unvernunft. Man muss über die seitliche Karosseriefassung steigen und sich ins Cockpit fallen lassen – und dann schickt Thor seinen Hammer aus den zwei Endrohren.

Der Sound: Brutal und euphorisierend. Die Agilität: Formel-1-Style. Schon mal eine 180-Grad-Autobahnauffahrt mit 100 km/h gefahren? Nicht, dass man mit dem McLaren 12C Rennen auf der Straße fahren sollte, aber das wäre die leichteste Übung. Am besten, man hat eine Rennstrecke in der Nähe. (TM/FYLE)

Redaktion
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